Abriss unserer Vereinsgeschichte
Gegründet im Jahr 1947, war der Schachclub Bretten zunächst eine Vereinigung von Männern, die sich wöchentlich im Nebenzimmer einer Gaststätte trafen um sich dem königlichen Spiel zu widmen. Schachuhren standen zunächst nicht zur Verfügung, deshalb wurden Turniere mit einem "Ansager" gespielt: Ein Mitglied sprach mit lauter Stimme: "Es zieht.....WEISS. [kurze Pause] Es zieht.....SCHWARZ. [kurze Pause] Es zieht....WEISS. usw." So wurde die mit einfachsten Mitteln die Bedenkzeit begrenzt und man konnte Veranstaltungen mit mehreren Partien an einem Abend organisieren.
Ein besonderes Highligt waren in den 1950ern die Städtekämpfe, in welchen Mannschaften aus Bretten, Eppingen, Bruchsal und Mühlacker gegeneinander antraten.
[Wann ist der Schachclub Bretten dem Schachbezirk Karlsruhe beigetreten?!]
Andere Zeiten, andere Sitten: Schach galt in der Mitte des 20. Jahrhunderts als ein bürgerlicher Sport, selbstverständlich erschien man angemessen gekleidet, in Anzug, Hemd und Krawatte. Mannschaftskämpfe wurden im Sonntagsanzug und mit der einheitlichen Schachkrawatte des SC Bretten bestritten. Erst um ??? lockerten sich die Kleidungsvorschriften langsam.
